Das Wichtigste auf einen Blick
Inhaltsverzeichnis
1) Was Artikel 4 EU AI Act verlangt
Was bedeutet KI-Kompetenz
Form und Umfang
2) Seit wann die Pflicht gilt – und warum das oft verwechselt wird
Hinweis zur Einordnung
3) Wer von der KI-Kompetenzpflicht betroffen ist
Drei Punkte machen die Reichweite der Pflicht deutlich:
Schaubild: Bin ich von Artikel 4 betroffen?

4) Was „ausreichende KI-Kompetenz" konkret bedeutet
Die Rolle der Person
Die Art des KI-Systems
Der Einsatzkontext
5) Welche Konsequenzen bei Verstößen drohen
6) Die KI-Kompetenzpflicht in der Praxis umsetzen
Schritt 1: Bestandsaufnahme
Schritt 2: Rollen und Bedarf bestimmen
Schritt 3: Kompetenzmaßnahmen durchführen
Schritt 4: Dokumentieren und aktuell halten
Worauf es beim Schulungsformat ankommt
Was unsere Schulung ausmacht
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On Demand
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Vorlagen, Blueprints und Checklisten
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Auditfähiges Zertifikat
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7) Häufige Fragen zur KI-Kompetenzpflicht
Gilt Artikel 4 auch, wenn wir nur ChatGPT oder ähnliche Tools nutzen?
Ja. Die Kompetenzpflicht gilt unabhängig von der Risikoklasse des Systems. Auch der Einsatz allgemein verfügbarer KI-Werkzeuge im beruflichen Kontext löst die Pflicht aus.
Müssen wir alle Mitarbeitenden schulen?
Die Pflicht bezieht sich auf Personen, die mit den KI-Systemen arbeiten oder in deren Auftrag damit gearbeitet wird. Mitarbeitende ohne jeden Berührungspunkt zu KI sind nicht zwingend erfasst. In der Praxis wächst dieser Kreis allerdings stetig, weshalb eine vorausschauende Herangehensweise sinnvoll ist.
Gibt es eine vorgeschriebene Mindeststundenzahl oder einen Pflichtlehrplan?
Nein. Die Verordnung schreibt weder Umfang noch Inhalte im Detail vor. Maßgeblich ist die Angemessenheit im Verhältnis zu Rolle, System und Einsatzkontext.
Hat der Digital Omnibus die KI-Kompetenzpflicht verschoben?
Nein. Die Fristverschiebungen des Digital Omnibus betreffen Hochrisiko-KI-Systeme. Artikel 4 ist davon nicht berührt und gilt unverändert seit dem 2. Februar 2025.
Brauchen wir ein Zertifikat?
Ein Zertifikat ist gesetzlich nicht vorgeschrieben. Entscheidend ist die Nachweisbarkeit der durchgeführten Maßnahmen. Ein Teilnahmezertifikat ist allerdings ein praktikabler und gut dokumentierbarer Weg, diesen Nachweis zu führen.
Wer kontrolliert die Einhaltung in Deutschland?
Vorgesehen ist die Bundesnetzagentur als zentrale Aufsichtsbehörde. Der nationale Rechtsrahmen dazu (KI-MIG) befindet sich noch im Gesetzgebungsverfahren.
8) Fazit
EU AI Act Pflichten noch nicht erfüllt?
Mit der Certurio EU AI Act Schulung können Sie innerhalb von zwei Stunden alle Pflichten nach Art. 4 erledigen und vollständig KI-Compliant werden.
Falls Sie sich vorab erst noch mit der Didaktik der Schulung vertraut machen möchten, können Sie sich auch gerne erst für ein kostenfreien Demo Zugang zur Certurio Lernplattform anmelden.
Falls Sie sich vorab erst noch mit der Didaktik der Schulung vertraut machen möchten, können Sie sich auch gerne erst für ein kostenfreien Demo Zugang zur Certurio Lernplattform anmelden.
David Gall
Geschäftsführer Certurio
KI-Compliance zertifiziert TÜV Rheinland
KI-Compliance zertifiziert TÜV Rheinland
Über den autor
TÜV-zertifizierter AI Compliance Officer und Gründer von Certurio. Er begleitet Unternehmen bei der praktischen Umsetzung des EU AI Act und entwickelt auditfähige Vorlagen, Blueprints und Schulungen für KI-Compliance. Sein Fachwissen vertieft er u. a. im Programm „Future Proof with AI" des Harvard D^3 Institute (Harvard University).

